Maisdüngung:
Nährstoffeffizienz für maximale Erträge
Die Nährstoffversorgung des Maises ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Ackerbau. Sie erfordert ein präzises Management, das agronomische Notwendigkeiten mit ökonomischer Effizienz und den strengen Vorgaben der Düngeverordnung (DüV) in Einklang bringt. Mais besitzt ein enormes Ertragspotenzial, kann dieses aber nur abrufen, wenn die Nährstoffe zum richtigen Zeitpunkt und in der pflanzenverfügbaren Form vorliegen.
Stickstoff: Der Motor des vegetativen Wachstums
Stickstoff (N) ist der zentrale Baustein für die Bildung von Blattmasse und die Ausprägung des Ertragspotenzials. Der Gesamtbedarf liegt je nach Ertragserwartung und Nutzungsrichtung (Silomais vs. Körnermais) zwischen 140 und 200 kg N/ha.
Die Herausforderung bei der Stickstoffdüngung von Mais liegt in der asynchronen Nährstoffaufnahme. In der frühen Jugendentwicklung (bis zum 6-Blatt-Stadium) ist der N-Bedarf mit etwa 10 – 15 % des Gesamtbedarfs sehr gering. Die Hauptaufnahmephase beginnt erst mit dem rasanten Längenwachstum ab dem 8-Blatt-Stadium und gipfelt in der Zeit kurz vor und während der Blüte. In dieser Phase nimmt der Mais täglich bis zu 4 kg N/ha auf.
Um Auswaschungsverluste in der frühen Phase zu vermeiden und gleichzeitig die Versorgung in der Hauptwachstumsphase sicherzustellen, hat sich die geteilte Stickstoffgabe bewährt. Alternativ kann bei einer frühen Einmalgabe der Einsatz von Nitrifikationshemmern sinnvoll sein, um den Stickstoff länger in der bodengebundenen Ammonium-Form zu halten.
Um das investierte Stickstoffkapital voll auszuschöpfen, bedarf es Sorten mit einer hohen N-Nutzungseffizienz. MEGALODON zeichnet sich durch eine exzellente Blattgesundheit (9/10) aus. Gesunde, grüne Blätter bis zur Ernte bedeuten eine langanhaltende, aktive Photosynthese, die den aufgenommenen Stickstoff effizient in Stärke und Masse umwandelt.