J – wie Jungentwicklung

Entscheidende Phase im Maisanbau: „Die Jugendzeit bestimmt den Ertrag!“ 

Die Jugendphase ist im Maisanbau von entscheidender Bedeutung, da sie über den Erfolg oder Misserfolg der Ernte entscheidet. 

Wurzelwachstum im Fokus:
Die Bedeutung der Jugendphase für den Maisanbau. 

Das Potential für einen hohen Ertrag wird dabei zwischen dem 2- und 8-Blattstadium festgelegt. Während des Keimens entwickelt sich zunächst die primäre Keimwurzel, die hauptsächlich für die Wasseraufnahme zuständig ist. Anschließend bilden sich seitliche sekundäre Keimwurzeln aus der Keimscheide. Diese sekundären Wurzeln können durch Frost und kühle Bodentemperaturen geschwächt oder sogar absterben, was zu verzögertem Wachstum und Stress für die Pflanze in der frühen Jugendphase führen kann. Daher ist es wichtig, beim Saattermin die Bodentemperatur und das Wetter in den folgenden 14 Tagen zu berücksichtigen. Sauerstoffarme, nasse oder verschlämmte kalte Böden verstärken den Wurzelabbau und können das Wachstum der Pflanze beeinträchtigen. 

Wetter und Bodentemperatur beachten:
Tipps für eine rasche Mais-Jugendentwicklung! Phosphor nicht vergessen!

Für eine schnelle Jugendentwicklung benötigt Mais ausreichend wasserlösliches Phosphor. In seiner Startphase kann der Mais mit seinen kurzen Wurzeln wenig Phosphor aufnehmen, besonders, wenn Phosphor in kalten Perioden langsamer freigesetzt wird. Bei früher Maissaat empfiehlt sich deswegen eine Unterfußdüngung mit wasserlöslichem Phosphat, z. B. in Kombination mit der mineralischen Stickstoffdüngung.