I – wie Insektizide im Mais
„Geringe Pflanzenschutzintensität bei Mais.“
Unter Druck:
Notwendiger Einsatz von Insektiziden zumeist gegen den Maiszünsler
Steigt der Befallsdruck durch den Maiszünsler – dem am häufigsten vorkommenden Schädling im Mais – ist der zusätzliche Einsatz von Insektiziden notwendig. Ohne Pflanzenschutz höhlt der Maiszünsler die Stängel des Mais aus und sorgt dafür, dass die Pflanzen umknicken und nicht mehr nutzbar sind.
Geringere Pflanzenschutzintensität im Maisanbau im Vergleich zu anderen Kulturen
Im Vergleich mit anderen Ackerbaukulturen ist die Pflanzenschutzintensität bei Mais gering. Eine jährliche Behandlung (ein- bis zweimalig) gegen Unkräuter sowie die Beizung des Saatguts gegen Insekten und pilzliche Schädlinge ist für die meisten Maisfelder bereits ausreichend.
Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Schädlings- oder Krankheitsbefall vorliegt, welcher Ertrag und Qualität der Ernte mindert oder Einfluss auf die Folgefrüchte hat.
Häufiger vorkommende Krankheiten und Schädlinge im Mais sind:
- Maiszünsler
- Westlicher Maiswurzelbohrer
- Drahtwürmer
- Erdraupen
- Fritfliege
- Kolbenfäule
- Maisbeulenbrand
- Nematoden
- Wurzelhals und Stängelfäule
Kampf gegen Unkräuter im Mais:
Gegenüber Unkräutern hat Mais eine eher geringe Widerstandsfähigkeit – vor allem während der Jugendentwicklung reagiert er empfindlich auf Unkrautkonkurrenz. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass sich die Kultur nicht etablieren kann. Aus diesem Grund gilt die Unkrautbekämpfung als wichtigste Pflanzenschutzmaßnahme in der Maisproduktion. Dafür erweisen sich vor allem mechanische Pflanzenschutzmaßnahmen und der Einsatz von Herbiziden als erfolgreich.